Integrierte Managementsysteme

Qualitätsmanagement, Umweltmanagement, Arbeitssicherheit? Drei Handbücher, drei Parallelsysteme?

Aus praktischen Überlegungen wird klar, dass die Integration von Qualitäts-, Umwelt- und Arbeitssicherheitsaspekten in ein klares System von Verantwortungen und Regelungen anzustreben ist. Dazu bieten sich drei Wege an:

  • Weg 1: Ergänzung des bestehenden Qualitätsmanagementsystems um Umwelt- und Sicherheitsaspekte
  • Weg 2a: Vollständige Integration von Arbeitssicherheit und Umwelt in die bestehenden bzw. neu zu definierenden Prozesse und Klassifizierung der Prozesse nach ABC-Kriterien
  • Weg 2b: Entspricht Weg 2, unter Verwendung einer Prozessmanagementsoftware, wie zB "ViFlow"

Bei allen drei Wegen sind natürlich alle Vorgaben aus Normen und Gesetzen einzuhalten!

Zum Aufbau eines integrierten, prozessorientierten Managementsystems hat sich folgender Aufbau bewährt:

  • Schritt 1: Erstellung einer "Prozesslandkarte" mit allen relevanten Prozessen
  • Schritt 2: Klassifizierung nach ABC-Kriterien in den Bereichen Qualität, Umwelt und Arbeitssicherheit
  • Schritt 3: Definition der Prozesse auf Basis der Landkarte und Zuordnung der Verantwortungen und Unterlagen zu den Prozessschritten

Die PREPARE-Methode findet ihren Einsatz zur Bewertung der Material- und Energieeffizienz der relevanten Prozesse, zur Analyse der Sicherheitsrelevanz der verwendeten Stoffe und zur Identifikation von Ansatzpunkten und Maßnahmen zur Vermeidung und Verminderung von Umweltauswirkungen, Sicherheitsrisiken und Ineffizienzen.

Hier gibt es eine detaillierte Darstellung des Vorgehens zum Aufbau eines prozessorientierten integrierten Managementsystems.

Literaturtipp: Stefan Vorbach, Prozessorientiertes Umweltmanagement - ein Modell zur Integration von Umweltschutz, Qualitätssicherung und Arbeitssicherheit, Deutscher Universitätsverlag, 2000, ISBN 3-8244-7144-2

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